AllgemeinBock auf ein Bock?

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Bock (der oder das): eine alte traditionelle deutsche Starkbier-Sorte. Ursprünglich ein in der Stadt Einbeck gebrautes Bier, das bereits im Mittelalter als besonders qualitatives und begehrtes „Ainpökisch Bier“ unter anderem nach Bayern exportiert wurde, wo es sich einer großen Beliebtheit erfreute und mit der Zeit in „a Bock Bier“ umgetauft wurde. Als „Starkbier“ muss es laut Bierverordnung eine Stammwürze von mindestens 16 Prozent/Grad Plato (P16) aufweisen. Sein Alkoholgehalt beträgt traditionell mehr als 6%.
Bockbiere mit >18 Prozent/Grad Plato Stammwürze (P18) und entsprechend noch mehr Alkohol werden traditionell Doppelbock genannt und haben oft einen Namen, der mit „-ator“ endet, z.B. „Salvator“ der Brauerei Paulaner.
Entzieht man einem (Doppel-)Bock durch Ausfrieren einen Teil des Wassers, entsteht ein sogenanntes Eisbock mit Stammwürze >20 %/Grad Plato und Alkoholgehalt >9%.
Bockbiere, bei deren Herstellung zusätzlich noch Weizenmalze verwendet werden, heißen Weizenbock bzw. Weizendoppelbock oder Weizen-Eisbock. In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass sie obergärig gebraut werden müssen. Das gilt allerdings nur für gewerbliche Brauereien.